Das Vermächtnis der Zauberer

Nie lagen Realität und Magie so nah beieinander!

Eckdaten
Titel: Das Vermächtnis der Zauberer
Autor: Cinda Williams Chima
Umfang: 511 Seiten, Taschenbuch
Verlag: blanvalet
ISBN: 9783442269716
Originaltitel: The Wizard Heir
Reihe: Teil 2 von 3

Meine Meinung
Worum es geht:
Seph fliegt nach kürzester Zeit immer wieder von der Schule, da es immer wieder zu Zwischenfällen kommt. Das ist auch auf der Schule in Toronto nicht anders. Dort ist ein großes Feuer der Grund dafür.
Es scheint als sei eine Schule namens The Havens , eine Schule für verhaltensauffällige Jugendliche, seine letzte Chance. Dabei würde es Seph genügen einfach nur einen Lehrer für seine Zauberei-Ausbildung zu bekommen.
Der Leiter der Schule, Gregory Leicester, will sich dieser Ausbildung persönlich annehmen, doch Seph hat ein ungutes Gefühl dabei und lehnt ab, womit für ihn ein wahrer Albtraum erst beginnt. Aus diesem kann er nach einem Jahr befreit werden, doch das bedeutet noch lange nicht das Ende. Denn der Junge scheint viel zu wertvoll zu sein, um ein ruhiges Leben führen zu können. Außerdem braucht er immer noch ein Ausbildung.

Was ich sage:
Bei dem Gedanken daran, dass Magie und Realität in diesem Buch mehr miteinander verschmelzen wie nie zuvor, machte mich ein klein wenig skeptisch. Für mich gehören diese beiden Dinge nicht unbedingt zusammen – wenn man mal Harry Potter außen vor lässt.
Bei diesen niedrigen Erwartungen konnte ich nicht enttäuscht werden und das wurde ich auch nicht. Eher im Gegenteil. Ich wurde wirklich überrascht, wie gut das doch zusammen passt, denn das Buch hat mir wirklich gut gefallen.

Die Geschichte ist zum größten Teil so geschrieben, dass man Seph folgt. Das hat mir wirklich gut gefallen, da man so seine Entwicklung auf diese Weise wohl am besten verfolgen kann. Und genau darum geht es ja in der Geschichte. Außerdem wird so auch Spannung aufgebaut, da dem Leser nicht gleich alles verraten wird.
Was zusätzlich auch noch für Spannung sorgt, sind kleine Einschnitte in der Geschichte, in denen man nicht Seph sondern einem der anderen Charakteren folgt. Diese sind so kurz, dass sie über das Weiterkommen der Geschichte nichts verraten und doch verraten sie, dass etwas im Hintergrund lauert, von dem Seph nichts ahnt. Das ist definitiv etwas, das mich am Lesen gehalten hat, da diese Abschnitte wirklich gut platziert wurden.

Die Idee der Geschichte, in der Schule die Wurzel allen Übels zu platzieren, ist sicher nicht die neuste Idee, und doch ist sie gut umgesetzt und das in einer anderen Weise als je zuvor.

Die Charakteren sind gut aufgebaut und alle haben ihre Geheimnisse, die im Laufe der Geschichte nach und nach ans Licht kommen – oder auch nicht. Es war alles sehr schlüssig aufgebaut, sodass man allen Handlungssträngen gut folgen konnte und der Leser auch weiß, warum ein Charakter so handelt, wie er es nun einmal tut.

Fazit:
Ein tolles Buch, welches viel Spannung und eine tolle Geschichte bietet. 5 von 5 Punkten.

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